Graf von Finckenstein

Doppelkinn und Truthahnhals ade – Schlank und straff mit dem Necklift:

Starnberg, März 2021. Doppelkinn: eine lästige Problemzone, unter der zwar viele Menschen leiden, gegen die aber – im Vergleich zu Brust-vergrößerungen und Fettabsaugungen – nur wenige etwas unternehmen. Dabei ist nur ein kleiner Eingriff zur Beseitigung dieses Makels nötig. In der Regel treten Doppelkinne aufgrund einer genetischen Veranlagung auf, sodass oftmals auch schlanke Menschen darunter leiden. „Durch ein Doppelkinn wirkt das Gesicht breiter und ein markantes, seitliches Profil fehlt. Ist der Hals zudem zu dick, lässt sich das Doppelkinn nicht ‚weghungern‘, da viele Menschen oftmals an anderen Stellen viel auffälliger abnehmen als am Hals. Auch ein zu faltiger Hals, Truthahnhals genannt, bei dem überschüssiges Hautgewebe hinunterhängt, kommt häufig vor und geht nicht von allein zurück“, weiß Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein, plastischer und ästhetischer Chirurg und Leiter der Praxisklinik in den Seearkaden Starnberg, und gibt einen Einblick in medizinische Maßnahmen zur Behandlung von Doppelkinn und Truthahnhals.

Einfrieren oder absaugen?

Plastische Chirurgen haben bei Fetteinlagerungen am Kinn drei mögliche Vorgehensweisen: eine nicht-invasive, eine minimalinvasive und eine invasive Behandlung. Die Behandlungsart hängt dabei vom jeweiligen Fall ab. Dies bedeutet, dass Ärzte in weniger ausgeprägten Fällen mittels einer Krystal Ice Aesthetic versuchen, das überschüssige Fett über Kälte „wegzuschmelzen“. Durch niedrige Temperaturen frieren die Fettzellen ein und werden zerstört. „Diese Verfahren ist deswegen so elegant, weil nicht operiert werden muss, es ist nicht-invasiv“, so der Experte. Weisen Patienten allerdings einen deutlich höheren Fettanteil auf, kommt häufig eine minimalinvasive Fettabsaugung zum Einsatz. Erzielt diese nicht den gewünschten Effekt, empfiehlt sich ein Eingriff mittels Necklifts. Dieser kommt zum Einsatz, wenn der Hals einen Überschuss an Fett- oder Hautgewebe aufweist oder Patienten unter einem Truthahnhals leiden. „Menschen haben bei einem Truthahnhals einen hängenden, faltigen Hals, dessen Form nicht durch Fett bedingt wird, sondern durch zwei Muskelstränge, die sich durch die Haut abzeichnen und sie faltig erscheinen lassen“, weiß Dr. Joachim Graf von Finckenstein.

Neue Behandlungsmethode

Früher wirkten Ärzte einem Doppelkinn mit Fettabsaugungen oder einem Facelift entgegen, bei dem Hals und Kinnpartie im Zuge der Wangenstraffung ebenfalls gestrafft werden. Oft reicht eine reine Fettabsaugung allerdings nicht aus und bei einem kostspieligen Facelift befürchten viele Menschen eine veränderte Mimik zu erhalten. Insbesondere Männer schrecken oftmals vor dem Eingriff zurück, da sie keine Narben hinter den Ohren haben möchten, die bei einem Facelift entstehen. „Bei einem Necklift setzen Ärzte einen kleinen Schnitt an der Unterseite des Kinns und entfernen durch diesen das überschüssige Gewebe. Spätere Narben liegen versteckt in der Unterkinnfalte und sind somit kaum sichtbar. Nach circa einem Jahr verblasst die Narbe zudem nahezu gänzlich“, erklärt Dr. Joachim Graf von Finckenstein, der Erfinder des Necklifts. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens: Necklifts finden in der Regel ambulant in Dämmerschlafanästhesie statt oder auf Wunsch stationär mit einem Tag Klinikaufenthalt.