Graf von Finckenstein

Brustwarzenkorrektur in Starnberg bei München

Neben der Form der weiblichen Brust, tragen auch Form und Größe der Brustwarze selbst maßgeblich zum Aussehen der Brust bei. Optische Auffälligkeiten können entweder angeboren sein oder aber durch Schwangerschaften und zunehmendes Alter entstehen. In der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Brustwarzenkorrektur durchzuführen. Die meisten Brustwarzenkorrekturen werden im Rahmen von operativen Brustformveränderungen vorgenommen. Es gibt aber auch isolierte Brustwarzenstörungen, die man ohne zusätzliche Maßnahmen an der Brust beseitigen kann. Dr. med. von Finckenstein berät Sie gerne in seiner Praxis in Starnberg bei München.

Es gibt eine Reihe von Veränderungen der Brustwarzen. Grundsätzlich sind Größe und Farbe genetisch bedingt – auch Schlupfwarzen aufgrund verkürzter Milchgänge und Bindegewebesstränge sind häufig angeboren. Durch Schwangerschaften und insbesondere das Stillen können die Brustwarzen einen größeren Vorhof entwickeln. Bei großen Brüsten können sich die Brustwarzen hingegen durch die Erschlaffung des Gewebes verändern. 

Zu den häufigsten Auffälligkeiten gehören:

  • großer Brustwarzen z.B. aufgrund einer tubulären Brust bzw. Rüsselbrust
  • zu großer Brustwarzenhof
  • eingezogene Brustwarzen (auch Schlupfwarzen genannt)

Wie vor jeder operativen Entscheidung ist auch für eine Brustwarzenkorrektur zunächst eine ausführliche Beratung zum individuell vorliegenden Befund notwendig. Hierbei werden die verschiedenen OP-Methoden und deren entsprechenden Nach- und Vorteile aufgezeigt. Üblicherweise wird die Brustwarzenkorrektur in Lokalanästhesie durchgeführt auf Wunsch auch in Vollnarkose. In Vollnarkose sowieso, wenn es im Rahmen einer Brust operiert werden. Bei der Beratung zeigt Ihnen Dr. med. von Finckenstein, Plastischer und Ästhetischer Chirurg in München-Starnberg auch Vorher-/Nachher-Bilder von vergleichbaren Ausgangssituationen. So können sich Patienten vorab ein Bild der Ergebnisse einer Brustwarzenkorrektur machen.

Zu große Brustwarzen & Rüsselbrust

Bei großen Brustwarzenhöfen und einer Rüsselbrust steht die Brustwarze tendenziell zu prominent nach außen. Dabei fällt die Brustwarze sehr groß aus.

Neben der Genetik können große Brustwarzen auch durch das Stillen entstehen. Diese Formveränderung sorgt in erster Linie für ästhetische Beschwerden. Stört sich die betroffene Patientin am Erscheinungsbild der Brustwarze, kann diese entsprechend verkleinert werden. Auch der Vorhof wird dabei wenig auffällig gestaltet. Als Idealmaß gelten hier 5 mm.

Bei Patientinnen mit einer Rüsselbrust (auch tubuläre Brust oder Snoopybrust genannt) steht der Brustvorhof mit der Warze rüsselförmig nach außen. Eine Anpassung der Brustwarze auf das Brustoberflächenniveau ist sinnvoll. Ist die Brust selbst nicht rund oder symmetrisch geformt, sollte eine Rüsselbrustkorrektur mit einer Gesamtbrust-OP kombiniert werden. Alle größeren Brust-OPs führen wir stets unter Vollnarkose in einer unserer Partnerkliniken durch.

Warum zu uns?

  • Langjährige Erfahrung: Seit über 25 Jahren ist Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein als Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie tätig. Er ist Schönheitschirurg aus Leidenschaft.
  • Nationales Renommee: Dr. von Finckenstein war Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Im Lauf der Zeit hat er viele Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen gehalten.
  • Natürliche Ergebnisse: Unser Anspruch ist es, dass Brustwarze und Brust ein harmonisches Gesamtbild ergeben.
  • Persönliche Betreuung: Unser Facharzt ist vom ersten Gespräch bis zur Nachkontrolle für Sie da. In unserer Praxis in Starnberg erwartet Sie ein persönliches Ambiente.

Brustwarzenkorrektur bei großen Vorhöfen

Der Brustwarzenvorhof bezeichnet die Gesamtheit der braunen Rundung des Brustvorhofs mit der Brustwarze in der Mitte. Der Durchmesser desselben sollte im Idealfall ca. 4 cm – 4,5 cm im entspannten Zustand messen, die Warze selbst steht dabei nicht über 5 mm nach vorn heraus. Nicht für jede Frau sind große Brustwarzenvorhöfe problematisch. Doch besonders, wenn die Brustwarze und der Vorhof ursprünglich sehr gut zum sonstigen Aussehen der Brust passten, sind viele Frauen bei eintretenden Veränderungen verunsichert. Die Behandlung großer Vorhöfe ist dabei abhängig von der Frage, ob die restliche Brust ebenfalls operiert werden soll – etwa, weil sie zu groß ist oder die Patientin eine grundsätzliche Bruststraffung wünscht.

Die Behandlung

Die Behandlung findet im Rahmen einer kleinen OP statt. Dabei wird vorsichtig ein Schnitt rund um den Brustwarzenvorhof gesetzt und die überschüssige Haut gestrafft. Mit dieser OP-Technik kann auch die Stillfähigkeit erhalten werden. Abschließend vernäht der Chirurg die Wunde sorgfältig. Diese Art der Korrektur dauert zwischen 30 -60 Minuten und oft mit einer Brustverkleinerung, oder auch mit einer Bruststraffung kombiniert, seltener mit einer Brustvergrößerung.

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Schlupfwarzen behandeln – auch ohne OP

Schlupfwarzen (eingezogene Brustwarzen) werden oftmals auch Hohlwarzen genannt. Schlupfwarzen sind oft genetisch bedingt und können sowohl beide Brüste als auch lediglich eine Seite betreffen. Tatsächlich können auch Männer von Schlupfwarzen betroffen sein, da auch hier von Natur aus Milchgänge angelegt sind, die verkürzt sein können. Schlupfwarzen sind vorrangig ein ästhetisches Problem. Es kann jedoch zu Schwierigkeiten mit dem Stillen kommen – so genannte Stillhütchen können hier helfen.

Gut zu wissen: Verändert sich eine bisher nach außen gerichtete Brustwarze zu einer dauerhaft nach innen gerichteten, so kann dies ein Hinweis für ein Mammakarzinom sein und sollte entsprechend untersucht werden.

Es gibt unterschiedliche Formen der Hohlwarze. Je nachdem, wie stark die Hohlwarze ausgeprägt ist, können unterschiedliche Behandlungen infrage kommen. Zusätzlich spielt das Alter eine Rolle. Eingezogene Brustwarzen während der Pubertät korrigieren sich oftmals von selbst. Ein verfrühter operativer Eingriff ist hier nicht sinnvoll. Kleine Nippelsauger, die über einen gewissen Zeitraum regelmäßig angewendet werden, können der Brustwarze die gewünscht Form geben – ganz ohne OP.

Es gibt unterschiedliche Formen von Schlupfwarzen:

  • Brustwarzen, die bei einer Reizung (Kälte, Erregung) selbständig nach außen treten
  • Brustwarzen, die einfach herausgezogen werden können, aber auch schnell wieder zurück schlüpfen
  • Brustwarzen, die nicht mehr herausgezogen werden können

Die Behandlung

Je nach Ausprägung muss die notwendige Behandlungsart angepasst werden. Dank eines neuen Verfahrens ist in einigen Fällen eine Korrektur ohne Schnitt möglich. Hier wird die Hohlwarze mit Hilfe von speziellen Kanülen von außen ohne eine Narbenbildung korrigiert. In anderen Fällen kann eine Durchtrennung der Milchgänge oder eine Auffüllung der Brustwarzenbasis unter örtlicher Betäubung oder – seltener in Vollnarkose oder Dämmerschlaf – notwendig werden. Die Sensibilität bleibt in der Regel nach der Korrektur erhalten – eventuell kann sie etwas schwächer als vorher sein. Die Korrektur selbst ist nicht schmerzhaft.

Sie haben Fragen zur Brustwarzenkorrektur? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf. Dr. med. von Finckenstein ist Ihr erfahrener Facharzt rund um das Thema Brustwarzenkorrektur und berät Sie gerne in seiner Praxis in Starnberg bei München.