Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein

Arzt für plastische und ästhetische Chirurgie

Schädel & Gesicht


Beispiel



Bei diesem 56-jährigen Patienten ist die Nasenspitze mit Teilen des knorpeligen Gerüstes aufgrund eines bösartigen Tumors zerstört.

Einerseits muss das verbliebene bösartige Gewebe mit ausreichendem Sicherheitsabstand entfernt werden, um ein Wiederentstehen des Tumors zu verhindern, andererseits muss eine glattrunde Konturierung der Nasenspitze ohne entstellende Narbe wiederhergstellt werden.
Dieses gelingt mittels Eigengewebe aus der Stirn.

Diese Methode fand schon im Mittelalter Anwendung, wo Diebe in Indien mit abgehackter Hand oder abgehackter Nase bestraft wurden. Kamen diese "Patienten" im Laufe ihres Lebens zu Ansehen und Wohlstand, wollten sie sich von ihrem Stigma befreien. Schneidermeister oder Barbiere führten damals schon den "Stirnlappen"-Eingriff durch, deswegen wird er heute noch als "Indische Methode" in der plastischen Chirurgie bezeichnet.